Von Sydney nach Canberra

In Sydney haben wir uns leider von unserem Campervan Blacky trennen müssen, da er sagen wir mal "reparaturbedürftig" war... Unser neuer Van hat den Namen "Hopkins", ist das selbe Modell und hat auch seine Macken, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass er uns die letzten 4 Wochen in Australien zuverlässig begleiten wird ;0)
Hier wieder ein paar Highlights der letzten Tage: 

Blue Mountains
Nicht weit von Sydney entfernt befinden sich die Blue Mountains. Dichte Eukalyptuswälder, die im Sonnenlicht bläulich schimmern, haben diesem Weltnaturerbe seinen Namen verliehen.
Die Blue Mountains sind ein etwa 1000 Meter hohes Plateau, ihr bekanntestes Wahrzeichen sind die "Three Sisters" , eine dreigeteilte Felsformation. Bei schönem Wetter kann man hier sehr viel unternehmen. Wir haben aufgrund des nicht idealen Wetters allerdings nur ein paar kurze Wanderungen gemacht.

Kakadus im Royal Nationalpark
Südlich von Sydney erstreckt sich der 1879 eingerichtete Royal Nationalpark. Er ist der zweitälteste Nationalpark der Welt (nach Yellowstone). Wir haben dort unsere Lunchpause gemacht und fanden es anfangs noch ganz witzig als sich ein Kakadu zu uns an den Tisch gesellt hat. Er hat schon recht interessiert auf unsere Brote geschaut ...
Ein paar Minuten später waren wir umringt von etwa 10 Kakadus und konnten kaum mehr essen, weil sie uns das Brot fast aus der Hand gerissen haben. Wir sind dann "geflüchtet", weil sie uns, kaum hatten wir etwas Essbares in der Hand, angegriffen haben.

Hyams Beach
Die Südküste nach dem Royal NP ist mit ihren vielen kleinen Buchten und Badeorten sehr idyllisch. Ein besonders schöner Strand war Hyams Beach. Er wurde offiziell zum weißesten Sandstrand der Welt erklärt. Im Sommer ist hier sicher viel los - wir hatten ihn aber ganz für uns allein ;O)

Pebbly Beach
Weiter südlich sind wir dann über Nacht am Pebbly Beach geblieben. Ein Strand und Campingplatz im Nationalpark an dem sich wieder zahlreiche Kängurus, Possums und die verschiedensten Vögel tummeln. An Kängurus haben wir uns inzwischen gewöhnt, denn sie sind auf vielen Campingplätzen anzutreffen, aber diese hier waren doch wieder was Besonderes: Die Kängurus am Pebbly Beach waren sehr zutraulich weil sie leider viel zu oft von Besuchern gefüttert werden. Meist bekommt ihnen das nicht und sie werden krank. Also NICHT füttern! Inzwischen holen sie sich allerdings selbst was sie gern mögen:
Als wir unser Frühstück vorbereitet haben, kamen schon die ersten Kängurus vorbei um zu sehen was es bei uns so zu holen gibt. Christian musste daraufhin sein Nutella-Glas mehrmals verteidigen ;0)
Sie sind aber zu keiner Zeit gefährlich oder aggressiv!

Canberra
Natürlich war es uns auch wichtig Canberra, die Hauptstadt Australiens, zu besuchen.
Verglichen mit anderen Hauptstädten ist das 1913 gegründete Canberra sehr jung, und mit ca. 360.000 Einwohnern auch nicht besonders groß. Der Name Canberra bedeutet übrigens so viel wie Treffpunkt. Eine Besonderheit: Sämtliche Straßen der Stadt sind nach streng geometrischen Maßstäben angelegt worden. Es ist eigentlich eine große Verwaltungsstadt mit einem großen Universitätsgelände, aber gerade kulturell hat sie einiges zu bieten.
Was wir gut fanden: Der Besuch vieler Museen, wie beispielsweise dem National Museum of Australia sind gratis!
In der Nacht war es mit fast 0 Grad allerdings sehr kalt, also sind wir nur eine Nacht geblieben und setzen unsere Tour nun an der etwas wärmeren Südküste fort.

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