Sommer, Sandboarden & der (beinahe) nördlichste Punkt Neuseelands

Wir haben beschlossen unsere Tour an der Ostküste fortzusetzen weil es einfach schöner ist. Aber vorher waren wir noch kurz in Rotorua. Die Stadt  ist bekannt für ihre vielen Thermalquellen und Geysire. An vielen Stellen dampft es aus Erdspalten und es liegt ein sehr intensiver Schwefelgeruch über dem gesamten Gebiet. Man muss diese Stadt wohl sehr lieben um freiwillig dort zu leben ;O) 
Leider lassen sich die Neuseeländer diese Naturschauspiele auch gut bezahlen und da wir im Yellowstone NP bereits Thermalfelder und Geysire in allen erdenklichen Farben und Formen gesehen haben, wollten wir dafür kein Geld mehr ausgeben. 
Also ging es gleich weiter zur Coromandel Halbinsel - eine sehr beliebte Urlaubsregion auch unter Neuseeländern. Bei Touristen sehr beliebt ist der "Hot Water Beach". Dort kann man am Strand Löcher in den Sand graben und sich dann in das heiße/warme Wasser legen. Natürlich kann man passend dazu überall in der Umgebung Spaten kaufen oder mieten um die Löcher zu graben;0)
Darauf hatten wir allerdings keine Lust, also sind wir weiter zum nächsten beliebten Ausflugsziel gefahren: Cathedral Cove - das Besondere an dieser Bucht ist die Cathedral Cave - eine Höhle die zwei Strände miteinander verbindet und die man bei Ebbe trockenen Fußes durchqueren kann. Es ist wohl eines der beliebtesten Fotomotive Neuseelands ;O)

Wenn man wie wir ganz in den Norden reisen möchte, kommt man kaum an Auckland vorbei. Wir haben uns hier kurz mit Christians Cousine Elli getroffen. Sie steht gerade am Anfang ihres 6 monatigen Neuseeland-Abenteuers und hat gerade ihr erstes Auto gekauft - aufregend;0))
Nach einer Nacht sind wir aber auch schon weitergefahren, weil wir sowieso nochmal  nach Auckland zurückkommen müssen um unser Auto abzugeben. 

Also ging es weiter gen Norden.
Einen kurzen Stopp haben wir in Whangerei eingelegt. Das Wetter war richtig schön, sommerlich warm, mit einer leichten Brise... perfektes Wanderwetter also! Da der Wetterbericht für Northland aber nur noch 2-3 sonnige Tage vorhergesagt hatte und wir gerade dort schönes Wetter haben wollten konnten wir uns hier nicht zu lange aufhalten und mussten uns mit ein paar kleinen Wanderungen zufrieden geben.  

Eine Nacht haben wir danach am 90 Mile Beach geschlafen. Wie der Name vermuten lässt ist das ein sehr sehr langer Strand. Man kann auch mit dem Auto am Strand fahren, allerdings sollte man sich vorher über Ebbe und Flut informieren und beim Mietwagen haftet keine Versicherung falls dort etwas passieren sollte. Also haben wir mit unserem Jucy nur eine kleine Runde am Strand gedreht ;O)
Am nächsten Tag stand dann Cape Reinga am Programm. Aber nicht ohne vorher noch den großen Te Paki Sanddünen einen Besuch abzustatten. Während wir zwischen den Sanddünen umher gewandert sind haben wir Carolin und Markus aus der Nähe von Nürnberg getroffen, sie hatten sich Boards zum Sandboarden ausgeliehen und haben uns dann auch mal probieren lassen - wir hatten wirklich einen lustigen Vormittag ;O)

Danach ging es endlich ganz in den Norden zum Cape Reinga - wo die Tasmansee auf den Pazifischen Ozean trifft. 
Cape Reinga ist aber nicht nur der nordwestlichste Punkt der Neuseeländischen Nordinsel, sondern auch ein wichtiger spiritueller Ort für die Maori. Legenden nach sollen dort die Seelen der Verstorbenen auf ihre letzte Reise zum Heimatland ihrer Ahnen starten.

Und weil's so schön war und wir nur 5 min entfernt einen netten Campingplatz gefunden haben, sind wir zum Sonnenuntergang gleich nochmal hingefahren;0)

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