Roadtrip Moments

Von Rainbow Beach nach Sydney

Wir sind momentan viel im Auto unterwegs, fast 4.500 km liegen nun schon wieder hinter uns...
Meist entscheiden wir von Tag zu Tag wohin wir fahren, Campingplätze gibt es ausreichend und es ist keine Hochsaison, also müssen wir auch nichts vorbuchen. 

Von Hervey Bay sind wir nach Rainbow Beach gefahren und haben uns dort auf der Halbinsel Inskip einen gemütlichen Campingplatz im Nationalpark gesucht. Die Campingplätze liegen fast alle am Strand, viele sind allerdings nur mit 4WD zugänglich. Es ist Winter, also wird es am Abend leider noch recht kalt, aber unser freundlicher australischer Campingnachbar hat uns gleich ein Lagerfeuer gezaubert, an dem wir dann einen gemütlichen Abend verbracht haben.

Letztes Jahr im September gab es hier auf der Halbinsel nach mehreren kleinen Erdbeben einen gewaltigen Erdrutsch bei dem es den Campern buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen hat, als sich ein etwa 100 Meter breites Erdloch auftat und alles mit sich in die Tiefe gezogen hat - verletzt oder getötet wurde damals zum Glück niemand. 
Wenn wir das vorher gewusst hätten, wären wir vielleicht nicht hingefahren, nachdem wir nur wenige Tage vorher in Airlie Beach ein Erdbeben der Stärke 5,8 erlebt hatten.

Am Ende der Inskip Halbinsel fährt eine Fähre nach Fraser Island - die größte Sandinsel der Welt. Leider ist sie nur mit 4WD-Fahrzeugen befahrbar, dh. wir hätten eine Tour buchen müssen. Also sind wir weiter, über Noosa nach Brisbane gefahren. 

Brisbane ist die Hauptstadt von Queensland und hat etwas über 2 Mio. Einwohner. Die Stadt wurde 1824 als Strafkolonie gegründet. Heute ist sie ua. bekannt für ihre Hochschulen. 

Von Brisbane ging es dann über Surfers Paradise und Byron Bay nach Woolgoolga. Zwischendurch haben wir unsere ersten Koalas gesehen! Natürlich hätten wir schon eher Koalas sehen können, aber wir möchten Tiere nicht in einem Zoo, sondern in Freiheit erleben! 4 Koalas waren es um genau zu sein - leider sitzen sie die meiste Zeit einfach im Baum und schlafen und das in einer Position, in der man so gut wie nichts von ihnen zu sehen bekommt - aber einer war zum Glück etwas "aktiver". 

In Woolgoolga hat Christian das schöne Wetter und die Wellen genutzt, um sich im Wellenreiten zu üben - gar nicht schlecht für´s Erste Mal ;O)

Vom Strand führte uns unser Weg dann wieder ins Landesinnere - in den Dorrigo Nationalpark. Der Park ist Teil der Gondwana Regenwälder Australiens. Der Name Gondwana leitet sich vom Superkontinent Gondwana ab, da die gegenwärtige Vegetation der Regenwälder auch Arten umfasst, deren Existenz aufgrund fossiler Pflanzenfunde schon zur Zeit Gondwanas nachgewiesen werden konnte. 

In den darauffolgenden Tagen sind wir über Bellingen, Port Macquerie und Port Stephens wieder Richtung Sydney gefahren.
Dabei haben wir auf einer Pferdefarm geschlafen, haben Possums bei ihrem nächtlichen Beutezug erwischt und Delphine und viele andere Tiere beobachtet.
Besonders gut haben uns die Sandstein-Formationen im Bouddi Nationalpark gefallen.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.