Das Salz der Inkas

Nachdem ich vor einigen Jahren beruflich mit dem "Peruanischen Quellwassersalz" zu tun hatte, konnte ich mir nun endlich selbst ein Bild davon machen wo es herkommt ;O)

Die Salinen von Maras liegen im Hochland der peruanischen Anden auf einer Höhe von 3.380 m. Tausende terrassenförmig angelegte Becken fangen das warme Salzwasser aus dem umliegenden Bergmassiv auf.
Während das Wasser in der Sonne verdunstet, bleibt an den Rändern und am Wannenboden eine weiße Kruste zurück - das Maras-Salz. Noch heute gewinnen die Nachfahren der Inkas auf diese traditionelle Weise das "Weiße Gold" der Anden.

Aktuell liegen die Salinen seit ca. sieben Monaten brach. Aber sobald im Mai die Regenzeit endet, können die Familien damit beginnen, die Salinenbecken zu säubern. Die Becken wurden zwischen den Bauernfamilien des Bergdorfes Maras aufgeteilt, jede Familie besitzt zwischen 5 und 10 Becken.

Man kann das Salz natürlich vor Ort kaufen, aber wirklich reich wird hier keine der Familien -  verdienen werden hier wohl nur die Exporteure, die das "Weiße Gold" u.a. nach Europa verkaufen. 

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