Cusco & Umgebung

Cusco - die einstige Hauptstadt des Inka-Reiches -  hat ca. 350.000 Einwohner und liegt im peruanischen Andenhochland auf 3.416 Metern Höhe, umrandet von hohen, teilweise schneebedeckten Bergen. 

Die schöne Altstadt, die Landschaft, die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung und die Nähe zur Inkas-Stadt Machu Picchu machen sie heute zu einem beliebten Reiseziel und zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge. 

Das Wort Cusco (Qusqu) entstammt der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“. Den Überlieferungen nach wurde die Stadt 1200 vom ersten Inka (dem Sohn der Sonne) und seiner Schwester gegründet. Seitdem kann Cusco auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken. 1533 fielen die Spanier unter Francisco Pizarro in die Stadt ein, plünderten sie, setzten vieles in Brand und ließen Paläste und Tempel abreißen. 1650 wurde Cusco dann durch ein Erdbeben völlig zerstört. Aber die alten Grundmauern der Inkabauten widerstanden all dem, viele der neuen Gebäude wurden auf den alten Grundmauern neu errichtet.

Als Machu Picchu 1911 wiederentdeckt wurde, entwickelte sich Cusco zu einem der größten Touristenzentren Perus. 

Ein weiteres Erdbeben 1950 zerstörte Cusco erneut zu einem großen Teil, die erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Kolonialbauten in der Innenstadt wurden 1983 zum Unesco Weltkulturerbe ernannt. 

In der Umgebung gibt es viel zu entdecken, zB. das Heilige Tal, ein fruchtbares, grünes Tal am Urubamba Fluss mit den berühmten Salzterrassen von Maras, den kreisförmigen Agraterrassen von Moray, der Inka Festung in Pisaq oder der Inka Burg in Ollantaytambo. 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.